Urlaub 2008 - Türkei
Jawohl, wir waren im Urlaub. 11 Tage Türkei. Vollpension. Bei Muttern. Über zuwenig Essen können wir uns also nicht beklagen
.
Aber übers Wetter. Denn als in Deutschland der Frühsommer ausbrach und die Menschen in die Biergärten strömten, legten wir uns noch eine Decke über und schalteten den Heizlüfter hoch. Schade, schade, aber ich sag immer: Besser zu kühl als zu heiß. Was anziehen kann man immer, was ausziehen nicht. Also machten wir uns warme Gedanken, rückten noch etwas näher und genossen die türkische Gastfreundschaft.

Çardak war unser Feriendomizil, ein Ortsteil von Lapseki in der Nähe der Stadt Çanakkale. Das ist bei den Dardanellen, wo es vom Ägäischen Meer ins Marmarameer geht, gegenüber von Gallipoli. Grüne Landschaften, weite Blicke über die Meerenge, große Pötte und kleine Frachter tuckern vorbei, die Fähre sorgt für regen Verkehr, und dennoch keine Touristen und türkisches Landleben, wie es wirklich noch ist. Inklusive Muezzin, der Dich jeden Morgen um 5.00 Uhr aus den Träumen betet.
Ein interessantes, freundliches Völkchen, dessen Sprache mir wohl für immer ein Rätsel bleiben wird, obwohl ich mir Mühe gebe, doch es gibt so wenig Gemeinsamkeiten, intuitives Lernen oder Herleiten von Wörtern ist nahezu unmöglich. Da hilft nur auswendig lernen: Merhaba, Güle Güle, Seni seviyorum - was braucht man mehr. Mit Englisch kommt man manchmal weiter, aber eher trifft man auf Leute, die perfekt Deutsch sprechen und einem mal eben ihre Lebensgeschichte erzählen - wirklich witzig. Und wenn man dann sagt, man sei aus Minden - kenn ich, da habe ich auch schon mal gewohnt und gearbeitet. Die Erde ist ein Dorf.

Fasziniert bin ich ja vom Verkehrssystem, das so gut wie ohne Eisenbahn auskommt. Man fährt fast überall hin mit dem Bus, oder eher noch mit dem Dolmuş, was soviel bedeutet wie voll. Und so ist es auch, sobald der Bus voll ist, fährt er los. Und der nächste
Aber übers Wetter. Denn als in Deutschland der Frühsommer ausbrach und die Menschen in die Biergärten strömten, legten wir uns noch eine Decke über und schalteten den Heizlüfter hoch. Schade, schade, aber ich sag immer: Besser zu kühl als zu heiß. Was anziehen kann man immer, was ausziehen nicht. Also machten wir uns warme Gedanken, rückten noch etwas näher und genossen die türkische Gastfreundschaft.
Çardak war unser Feriendomizil, ein Ortsteil von Lapseki in der Nähe der Stadt Çanakkale. Das ist bei den Dardanellen, wo es vom Ägäischen Meer ins Marmarameer geht, gegenüber von Gallipoli. Grüne Landschaften, weite Blicke über die Meerenge, große Pötte und kleine Frachter tuckern vorbei, die Fähre sorgt für regen Verkehr, und dennoch keine Touristen und türkisches Landleben, wie es wirklich noch ist. Inklusive Muezzin, der Dich jeden Morgen um 5.00 Uhr aus den Träumen betet.
Ein interessantes, freundliches Völkchen, dessen Sprache mir wohl für immer ein Rätsel bleiben wird, obwohl ich mir Mühe gebe, doch es gibt so wenig Gemeinsamkeiten, intuitives Lernen oder Herleiten von Wörtern ist nahezu unmöglich. Da hilft nur auswendig lernen: Merhaba, Güle Güle, Seni seviyorum - was braucht man mehr. Mit Englisch kommt man manchmal weiter, aber eher trifft man auf Leute, die perfekt Deutsch sprechen und einem mal eben ihre Lebensgeschichte erzählen - wirklich witzig. Und wenn man dann sagt, man sei aus Minden - kenn ich, da habe ich auch schon mal gewohnt und gearbeitet. Die Erde ist ein Dorf.
Fasziniert bin ich ja vom Verkehrssystem, das so gut wie ohne Eisenbahn auskommt. Man fährt fast überall hin mit dem Bus, oder eher noch mit dem Dolmuş, was soviel bedeutet wie voll. Und so ist es auch, sobald der Bus voll ist, fährt er los. Und der nächste
