Filmtipp: Inglourious Basterds (2009)
Während des zweiten Weltkriegs formiert der von Indianern abstammende Lt. Aldo Raine eine alliierte jüdische Spezial-Einheit, die im okkupierten Frankreich guerillamäßig jeden Nazi killt, der ihr über den Weg läuft. Dabei gehen sie brutal und rücksichtslos vor, skalpieren ihre Opfer und lassen wenige mit in die Stirn geschnitzten Hakenkreuzen laufen, um in der deutschen Truppe Angst und Schrecken zu verbreiten.
Als sie davon erfahren, dass in einem Kino in Paris der neueste Propagandafilm Joseph Goebbels' gezeigt werden soll, beschließen sie, während der Premiere das Kino mit allen hochdekorierten Gästen und Offizieren in die Luft zu sprengen. Dabei ist ihnen jedoch stets der "Judenjäger" genannte SS-Standartenführer Hans Landa auf den Fersen...
Soweit zur Handlung in Kürze. Jeder andere amerikanische Regisseur hätte sich nun einen Hollywoodstar gesucht, der den Aldo Raine spielt, eine handvoll kerniger, bekannter US-Nebendarsteller (einen großen mit Bürstenschnitt, einen Schwarzen, einen jungen, der zuviel redet und einen etwas schüchternen mit Brille), die die Basterds heroisch verkörpern, dazu jede Menge unbekannte, blonde Darsteller für die Nazis, die überzeugend "Halt!" "Heil Hitler!" und "Schweinehund!" bellen können - und los gehts...
Nicht so Quentin Tarantino. Und bereits hier möchte ich meinen tiefen Respekt auch vor dem Mut des Meisters bekunden, für den ausgefeilten, absolut überzeugenden Cast, den er hier zusammengetragen hat. Da werden natürlich sämtliche Deutschen von deutschsprachigen Darstellern gespielt und französische Rollen mit Franzosen besetzt. Und ich spreche hier nicht von unwichtigen Nebenrollen, sondern von tragenden Haupt- und markanten Nebenrollen. Und mit Brad Pitt als Aldo Raine stellt Tarantino so nebenbei sicher, dass auch das amerikanische Publikum sich dem Film nicht vollkommen entziehen kann, denn Brad Pitt ist und
Als sie davon erfahren, dass in einem Kino in Paris der neueste Propagandafilm Joseph Goebbels' gezeigt werden soll, beschließen sie, während der Premiere das Kino mit allen hochdekorierten Gästen und Offizieren in die Luft zu sprengen. Dabei ist ihnen jedoch stets der "Judenjäger" genannte SS-Standartenführer Hans Landa auf den Fersen...
Soweit zur Handlung in Kürze. Jeder andere amerikanische Regisseur hätte sich nun einen Hollywoodstar gesucht, der den Aldo Raine spielt, eine handvoll kerniger, bekannter US-Nebendarsteller (einen großen mit Bürstenschnitt, einen Schwarzen, einen jungen, der zuviel redet und einen etwas schüchternen mit Brille), die die Basterds heroisch verkörpern, dazu jede Menge unbekannte, blonde Darsteller für die Nazis, die überzeugend "Halt!" "Heil Hitler!" und "Schweinehund!" bellen können - und los gehts...
Nicht so Quentin Tarantino. Und bereits hier möchte ich meinen tiefen Respekt auch vor dem Mut des Meisters bekunden, für den ausgefeilten, absolut überzeugenden Cast, den er hier zusammengetragen hat. Da werden natürlich sämtliche Deutschen von deutschsprachigen Darstellern gespielt und französische Rollen mit Franzosen besetzt. Und ich spreche hier nicht von unwichtigen Nebenrollen, sondern von tragenden Haupt- und markanten Nebenrollen. Und mit Brad Pitt als Aldo Raine stellt Tarantino so nebenbei sicher, dass auch das amerikanische Publikum sich dem Film nicht vollkommen entziehen kann, denn Brad Pitt ist und
