Ebay - jetzt auch für mich gestorben

Geschrieben von Olaf Lux am Dienstag, 3. November 2009 um 18:09 in Allgemein
Dass die goldenen Schnäppchenzeiten von Ebay schon lange vorbei sind, weiß mittlerweile jedes Kind. Vorbei die Zeiten, als man noch rare LPs seiner Lieblingsband oder gebrauchte iPods, die wirklich noch funktionierten, unter den Angeboten fand und nach geduldigem Warten kurz vor Ende der Auktion fieberhaft darauf hoffte, das letzte, entscheidende Gebot zu setzen. Vorbei auch die Zeiten, als man noch sein altes Sofa einstellen konnte, und es hat tatsächlich jemand gekauft und zuhause abgeholt.

Naja, wahrscheinlich gibt es diese Schnäppchen immer noch irgendwo - man hat allerdings so gut wie keine Chance, sie unter dem Wust kommerzieller Angebote ausfindig zu machen. Und findet man eins, haben sich bestimmt schon 100 andere Interessenten darauf eingeschosssen, so dass der Preis am Ende sowieso in die Nähe des Ladenpreises rückt.

Dennoch habe ich Ebay immer wieder mal genutzt - um alte Bücher zu verkaufen. Meiner jugendlichen Sammelwut sei Dank, stapeln sich bei mir immer noch Kisten von Romanen, Sachbüchern und Bildbänden, die ich vermutlich niemals wirklich lesen werde, oder bereits gelesen habe, und die jetzt als Staubfänger in irgendeinem Regal stehen. Also auf damit zu Ebay, für 1 Euro eingestellt (das kostet keine Einstellgebühren) und weg damit.

Aber damit ist jetzt Schluss - denn Ebay hat sich was Neues ausgedacht: die aufdoktrinierte Versandkostenfreiheit. Das bedeutet, dass eine ganze Menge Artikel ab sofort mit kostenlosem Versand angeboten werden müssen. Jawohl, das schreibe ich fett, denn fett hat mich das geschockt, als ich gestern ein paar Bücher wiedereinstellen wollte.

"Einstellung nicht möglich, Artikel muss versandkostenfrei angeboten werden" - oder so ähnlich. Ich habe das dann nachgelesen

Mel-O-Graphic: Ein Tag im Leben eines Sportfachverkäufers

Geschrieben von Olaf Lux am Montag, 9. März 2009 um 19:50 in Mel-O-Graphics
Wer es noch nicht weiß - meine Frau arbeitet in einem großen Mindener Kaufhaus in der Sportabteilung. Und das ist natürlich ein anspruchsvoller Job voller Herausforderungen, Gefahren und Überraschungen. Vor allem in den letzten Monaten war es nicht ganz einfach, denn das Kaufhaus Hagemeyer baut um. Und nicht nur ein paar neue Regale und ein neuer Teppich - nein, das Gebäude nebenan wurde aufgekauft, komplett platt gemacht und neu angebaut, dazu neue Rolltreppen, neue Abteilungen, neues Bistro, neue Gastronomie, neue Glas-Fassade undundund. Das bedeutet natürlich monatelang Lärm, Dreck und lüsterne Bauarbeiterblicke ertragen, verstaubte Ware verkaufen, alle paar Wochen rumräumen, bis man selbst nichts mehr wiederfindet.

PacMel auf der Flucht
Doch nun sind die Umbaumaßnahmen bald abgeschlossen und es kehrt wieder Alltag ein. Papa, was macht Mama eigentlich den ganzen Tag? Und ich nehme das Kind beiseite und sage Keine Ahnung, aber schauen wir es uns doch einfach mal an! Prima, wenn es zu den essenziellen Fragen des Lebens ein Mel-O-Graphic gibt...
Hier sehen wir einen Tag im (Arbeits-)Leben meiner Frau, vier kleine Momentaufnahmen, die den Beruf des Sportfachverkäufers nicht besser beleuchten könnten. Da ist der Kaufhausdetektiv, der den dreisten Dieb auf frischer Tat ertappt hat - was dieser natürlich wie gewohnt abstreitet. Da ist das Problem mit dem Kunden, dem es an Körperpflege mangelt, aber dennoch bevorzugt auf Tuchfühlung geht und mit Vorliebe Bademode anprobieren möchte. Da gibt es die nie Zufriedenen, die sich selbst im größten Umzugsstress angesichts voller Ständer noch über mangelnde Auswahl beklagen. Und da verwundert es doch kaum, dass sich so mancher Verkäufer manchmal wie PACMAN fühlt, der von den Geister-Kunden gejagt durch die Abteilung irrt auf der Suche nach seiner Frühstückspause...

In diesem Sinne - Willkommen bei Hagemeyer!

Bitte mit dem Cursor über das Bild gehen

Service-Überraschung bei PEARL

Geschrieben von Olaf Lux am Sonntag, 1. März 2009 um 11:47 in Allgemein
Wenn ich eins ungern mache, dann bei Hotlines anrufen. Egal ob Auskunft, Bestellung oder Reklamation, sobald ich so einen Automat dran habe, bekomme ich schon einen Hals. Man hangelt sich durch die Schleifen à la wenn Sie auf dicke Dinger stehen drücken Sie die 1, nur dass es eben heisst nennen Sie bitte ihre 25-stellige Kundennummer. Und wenn man das tatsächlich für den Automaten verständlich geschafft hat nach 4-12 Versuchen, möchten die noch den Namen buchstabiert und das Geburtsdatum genannt bekommen, aber rückwärts. Und wenn man dann nach ca. 15min und wer-weiß-was für Gebühren tatsächlich einen Berater dran hat, fragt der als erstes mal nach - Name, Geburtdatum und Kundennummer. Und wundert sich, wenn man etwas gereizt reagiert...

Nun bestelle ich manchmal Krimskrams bei PEARL.de und bin auch meistens ganz zufrieden damit. Von einem Billig-Navi jedoch gab nach ca. 1 Jahr das Auto-Kabel den Geist auf, so dass ich das Gerät zwar noch am PC aufladen kann, beim Fahren und Navigieren jedoch ohne Stromversorgung auskommen muss, was allerdings selten bis zum Ziel reicht, denn der Akku ist scheints nicht der Leistungsfähigste.

Nun hatte ich gerade etwas bei PEARL bestellt und kam aus einer Laune heraus auf die Idee, dort mal anzurufen wegen diesem kabel. Leider haben die auch so einen Automaten, doch der funktionierte irgendwie nicht richtig (ich habe Sie leider nicht verstanden), und schwupps hatte ich einen Menschen aus Fleisch und Blut dran. Gut gelaunt schilderte ich ihm den Fall, dass ich schon im November 2007 besagtes Navi gekauft hatte, Kabel funktioniert leider nicht mehr, ob man das wohl nachbestellen könne. Freundlich wurde mir erklärt, dass man so ein Kabel zwar nicht habe, man würde mir jedoch einen USB-Adapter für das Auto schicken, mit dem ich dann mein normales

O-Ton des Tages

"Wo ein Wille ist, ist auch ein "Geht nicht"."
Gualtieris Trägheitsgesetz

Umfragen

Am liebsten schaue ich...
Actionfilme
Komödien
Science Fiction
Fantasy
Thriller
Grusel- und Horrorfilme
Dokumentationen
Fernsehen

Archive

Blog abonnieren

Verwaltung des Blogs