Das Ende des Internets

Geschrieben von Olaf Lux am Samstag, 20. März 2010 um 14:13 in Allgemein
Man mag es nicht für möglich halten, aber wenn man zu lange im Internet surft, kann es tatsächlich vorkommen, dass man auf dessen Grenzen stößt. Mir ist das ganz aus Versehen passiert, als ich mal nachschauen wollte, ob der Deutsche Geheimdienst eine Website hat. Dabei habe ich irgendwie MAD und BND durcheinander gebracht und habe http://www.mnd.de/ eingegeben, und...

...seht selbst.
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Ebay - jetzt auch für mich gestorben

Geschrieben von Olaf Lux am Dienstag, 3. November 2009 um 18:09 in Allgemein
Dass die goldenen Schnäppchenzeiten von Ebay schon lange vorbei sind, weiß mittlerweile jedes Kind. Vorbei die Zeiten, als man noch rare LPs seiner Lieblingsband oder gebrauchte iPods, die wirklich noch funktionierten, unter den Angeboten fand und nach geduldigem Warten kurz vor Ende der Auktion fieberhaft darauf hoffte, das letzte, entscheidende Gebot zu setzen. Vorbei auch die Zeiten, als man noch sein altes Sofa einstellen konnte, und es hat tatsächlich jemand gekauft und zuhause abgeholt.

Naja, wahrscheinlich gibt es diese Schnäppchen immer noch irgendwo - man hat allerdings so gut wie keine Chance, sie unter dem Wust kommerzieller Angebote ausfindig zu machen. Und findet man eins, haben sich bestimmt schon 100 andere Interessenten darauf eingeschosssen, so dass der Preis am Ende sowieso in die Nähe des Ladenpreises rückt.

Dennoch habe ich Ebay immer wieder mal genutzt - um alte Bücher zu verkaufen. Meiner jugendlichen Sammelwut sei Dank, stapeln sich bei mir immer noch Kisten von Romanen, Sachbüchern und Bildbänden, die ich vermutlich niemals wirklich lesen werde, oder bereits gelesen habe, und die jetzt als Staubfänger in irgendeinem Regal stehen. Also auf damit zu Ebay, für 1 Euro eingestellt (das kostet keine Einstellgebühren) und weg damit.

Aber damit ist jetzt Schluss - denn Ebay hat sich was Neues ausgedacht: die aufdoktrinierte Versandkostenfreiheit. Das bedeutet, dass eine ganze Menge Artikel ab sofort mit kostenlosem Versand angeboten werden müssen. Jawohl, das schreibe ich fett, denn fett hat mich das geschockt, als ich gestern ein paar Bücher wiedereinstellen wollte.

"Einstellung nicht möglich, Artikel muss versandkostenfrei angeboten werden" - oder so ähnlich. Ich habe das dann nachgelesen

Vorsicht Falle: Die Tücken der EC-Karte

Geschrieben von Olaf Lux am Montag, 25. August 2008 um 18:02 in Allgemein
Es wird ja immer wieder vor den Gefahren der EC-Karte gewarnt. Wer heutzutage eine EC-Karte besitzt ist ja mehr gefährdet als ein Geldtransporter. Die Nepper und Schlepper denken sich die tollsten Dinge aus, um an die Karte oder die Daten zu kommen. Manipulierte Geldautomaten, Phishing-Mails, Taschendiebstahl an der Strandpromenade - allerorts muss man auf der Hut sein.

Das dachte sich der Opa allerdings nicht, der vor einiger Zeit vorm Automaten vor mir stand und mit seiner EC-Karte herumfummelte. Irgendwann drehte er sich um und sagte Junger Mann, können Sie mir mal helfen? Meine Geheimzahl ist 5432 und ich möchte 500EUR haben. Hilfsbereit wie ich bin habe ich natürlich dem Opa sein Geld besorgt. Und nein, ich habe NICHT 1000EUR gedrückt und die Hälfte behalten. Hätte ich aber durchaus tun können, denn der Opa war außerdem kurzsichtig. Tja, Glück gehabt Opi, dass ich so ein ehrlicher Zeitgenosse bin....

Dass aber die Banken selbst zur potentiellen Gefahr werden können, ist nicht jedermann bewusst. Damit meine ich nicht die kriminell hohen Gebühren, die manche Banken für ihre Karten kassieren, sondern die Gefahren, die daraus resultieren, dass man plötzlich ohne Geld und Karte dasteht, weil die Bank gepfuscht hat.

So passiert, als mir eine neue EC-Karte zugeschickt wurde, weil die alte abgelaufen war. EC-Karten haben nämlich eine Gültigkeitsdauer, und so kann es passieren, dass man plötzlich kein Geld mehr bekommt. Nicht so bei mir, meine Bank schickte mir rechtzeitig eine neue EC-Karte zu mit den Worten "die neue Karte ist sofort benutzbar". Die alte Karte solle ich doch bitte zurückschicken oder vernichten. Prima, ich also in die Stadt zum Einkaufen, vorher kurz Geld holen - zack! Karte kommentarlos eingezogen. Die Bank mit dem Geldautomaten

Vorsicht Falle: DVD-Verleih LOVEFILM.de

Geschrieben von Olaf Lux am Dienstag, 5. August 2008 um 16:51 in Allgemein
Lange war ich beim DVD-Verleih von Amazon und es war prima: immer neue und aktuelle Filme oder auch Klassiker freihaus, keine Juckelei zur Videothek, keine horrenden Leihgebühren, keine Überziehungszahlungen - TOP!

Doch dann veräußerte Amazon den DVD-Verleih an LOVEFILM.de - und die Katastrophe begann. Erstmal wurden locker 1/3 der Filme von meiner Wunschliste einfach gelöscht - offenbar wollte LOVEFILM.de nur die Kunden übernehmen, nicht den Filmbestand. Egal, waren ja noch genug andere Filma da. Also wartete ich. Und wartete. Es kam ein Film. Irgendwann kam dann nochmal ein Film...

Ich muss dazu sagen, dass ich ein 3-Filme-Paket abonniert hatte, d.h. ich kann immer bis zu 3 Filme zuhause haben, ohne Limit pro Monat oder so. Bei Amazon hieß das: ich bekam 3 Filme meiner Wunschliste zugeschickt. Ich habe die angeschaut und zurückgeschickt und bekam 3 neue. Oder 2, wenn ich von den ersten 3 einen noch länger behalten hatte. Das ging so fix, dass ich teilweise 2x die Woche 3 Filme bekam - so wie es sein sollte.

Und bei LOVEFILM.de? Bewegte sich gar nix. Zehn Tage, nachdem ich alle Filme zurückgeschickt hatte, waren immer noch keine neuen unterwegs. Im Gegenteil, in meinem Konto standen die alten 3 immer noch als "beim Kunden" gelistet. Sehr

Vorsicht Falle: Auto-Spam

Geschrieben von Olaf Lux am Freitag, 14. März 2008 um 18:31 in Allgemein
Jeder kennt es: man kommt aus dem Supermarkt und an der Autotür steckt ein buntes Plastikkärtchen mit dem Text Wolle Auto verkaufe? und einer Handynummer. Vor ein paar Jahren fing das an, wurde langsam immer mehr, und mittlerweile vergehen selbst in unserem kleinen Städtchen kaum 3 Tage, an denen nicht mindestens eins von diesen Kärtchen auf mich wartet.

Und die Jungs sind schnell. Man springt nur kurz in die Apotheke - zack - gelbes Kärtchen an der Tür. Man gibt schnell ein Paket bei der Post ab - tadaa - noch ein Kärtchen, diesmal ein blaues. Aber ich habe noch nie einen von denen gesehen. Die müssen getarnt in großen Gruppen arbeiten - anders kann ich mir nicht erklären, wie sie innerhalb von Minuten ganze Kaufhausparkplätze mit diesen Werbezettelchen versorgen können.

Anfangs dachte ich auch noch, die wollen wirklich Autos kaufen. Blöd, ich weiß. Dass dem nicht so ist, fand ich durch eigene Initiative heraus. Ich wollte nämlich tatsächlich vor einigen Jahren mein in die Jahre gekommenes Gefährt Marke Toyota Corolla loswerden und kramte zwei von diesen Kärtchen hervor, die ich damals noch nicht sofort in den Müll warf. Bei der Nummer von dem roten Kärtchen ging nur eine Mailbox dran - das fand ich dann doch zu unpersönlich. Schließlich ging es um den hochernsten Fall der Eigentumsübertragung eines zugelassenen Kfz. Also versuchte ich es mit dem blauen Kartönchen und höre da, eine gebrochen Deutsch sprechende Stimme meldete sich und bot mir pauschal 300EUR für mein Auto. Marke, Alter, Tachostand, Alufelgen, Sportspoiler, Wackelelvis - alles nebensächlich. 300EUR, nehmen oder nix kaufe. Och nö, dachte ich und sagte, ich würde es mir überlegen. Hab ich auch.

Und so kam ich auf den wirklichen Zweck dieser Ankauf-Kärtchen. Ich kanns zwar nicht beweisen, aber ich glaube, an meiner Theorie ist was wahres dran.

Die Dinger sind ein Alibi. Ein Alibi für Autoknacker und Diebe. Man muss sich doch nur mal vorstellen, da geht einer einen kompletten Parkplatz ab und probiert bei jedem Auto, ob die Tür zufällig offen ist. Wir würden uns das eine

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